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Lesung und Workshop von Alexandra Holmes

„Einfach mehr Luft“ handelt vom 15-jährigen Ben, der im Laufe der Geschichte viel über seinen Stammbaum erfährt. Sein Großvater und sein Vater sind „Helden“, die im 2.Weltkrieg bzw. in den 1980er Jahren Widerstand leisteten. Aber was ist Ben?
Was macht jemanden zum Helden?
Welche Helden kennest du?
Und… was ist mit den Heldinnen?
Was zeigt ein (Helden) Denkmal nicht?
Brauchen Helden (Zeit)Zeugen?
Wo bist du Zeitzeuge oder Zeitzeugin? Was wirst du später erzählen können?
Was ist für wen wichtig?
Was ist Zivilcourage?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klassen in einem anschließenden Workshop.
Wie intensiv gearbeitet und diskutiert wurde, zeigen die Bilder.

Grow – Jobfestival

Am 31. Jänner besuchten unsere 3. und die beiden 4. Klassen das Grow-Jobfestival in der Weberzeile in Ried. In Form einer Schnitzeljagd durchliefen unsere Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stationen und konnten in Gesprächen und Aktivitäten einige interessante Informationen zu Schulen und Lehrberufen sammeln. Einige Lernende konnten am Ende des Tages sogar die finale Zukunftsentscheidung treffen.
Das Fazit der Lernenden: „Uns hots daugt und a wos brocht.“

Plastik Challenge der 3. Klasse

Rund 400 Millionen Tonnen Kunststoff werden pro Jahr produziert. Oft wird es für Verpackungen genutzt, denn Plastik ist leicht formbar, vielfältig einsetzbar und vor allem billig zu produzieren.
Das meiste Plastik wird nur einmal verwendet, da die Produktion oft günstiger als das Recycling ist.
Der Müll landet dann häufig in der Umwelt, vor allem in den Meeren. Dort sterben Tiere daran, da sie das Plastik mit Nahrung verwechseln oder sich darin verfangen.
Kunststoff verrottet nur sehr langsam. Viel schneller zersetzt er sich jedoch zu kleinen Partikeln. Das sogenannte Mikroplastik bindet Schadstoffe an sich und setzt sich in Tieren und Pflanzen fest. So landet es über die Nahrungskette auch auf unseren Tellern.

  • 1, 6 Milliarden Plastikflaschen fallen in Österreich jährlich an.
  • Jede Minute landet eine LKW-Ladung von Plastik in den Meeren.
  • 450 Jahre braucht es, bis ein Joghurtbecher vollständig verrottet ist
Quelle: Plastik & Müll | Greenpeace

 

Sieben Tage lang zählten die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse gemeinsam mit ihren Familien jedes Stück der im Haushalt weggeschmissenen Plastikverpackungen, um so bei einer Erhebung von Greenpeace Österreich mitzumachen.

Fazit:

„Es war interessant bewusst zu sehen, wie viel Plastik wir jede Woche verbrauchen. Besonders der Bereich Lebensmittel ist betroffen.“

„Wir verwenden so viel, weil manches Gemüse mehrfach in Plastik verpackt ist.“

„In Zukunft werden wir mehr darauf achten, wie Lebensmittel verpackt sind, sagen meine Eltern.“

„Es werden auch zu viele PET-Flaschen gekauft! Gut, dass nächstes Jahr ein Pfand eingeführt wird.“

Talentspace

Nach einer entspannten Busfahrt in die Wirtschaftskammer Linz wurden wir am 15. Oktober von unserem Trainer am Eingangsbereich abgeholt und zum Talent Space geführt. Wir erhielten alle wichtigen Informationen und eine Übersicht über unseren Tagesablauf.

Im Talent Game ging es darum, spielerisch den Einfluss äußerer Faktoren auf uns Jugendliche zu thematisieren. Das Spiel sollte Bewusstsein schaffen und Klarheit bringen.

Nach zwei Stunden Talent Game gab es eine Mittagspause, in der wir ein Lunchpaket, welches von der Wirtschaftskammer zur Verfügung gestellt wurde, genießen konnten.

Anschließend starteten wir mit dem Talent Parcours, dem Höhepunkt des Workshops. Wir durchliefen insgesamt 14 Stationen mit verschiedensten Herausforderungen und Schwerpunkten. Die Stationen waren am neuesten Stand der Technik, von LED-Tanzböden, Konzentrationsübungen in Hitze- und Kältekammern, VR Brillen bis hin zu Roboterarmen und vielem mehr.

Zum Schluss spielten wir noch einige Runden Berufsactivity und bekamen im Anschluss daran die Auswertung unserer Talente in einer Urkunde überreicht.

Einige der 14 Stationen:

  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • Taktgefühl
  • Agilität (Umgang mit Stress)
  • Widerstandskraft in Wärme- und Kältekammer
  • Ausdauer durch Geduld und Frustrationstoleranz
  • Ästhetik durch Empfindung von Schönheit
  • Aufmerksamkeit durch Zusammenfassung einer kurzen Rede
  • Neugierde durch eine VR Experience Reise
  • Effizienz durch resourceneffizientes Arbeiten mit einem Lasercutter
  • Technische Intuition

Sportwoche – Markushof Wagrain

Unsere Sportwoche war für die ganze Klasse richtig cool. Wir hatten viel Spaß und verstanden uns sehr gut. Am besten gefallen hat mir die riesige Turnhalle, in der wir oft Fußball spielen konnten. Für Action sorgte auch noch eine große Trampolinhalle.
Wie es bei einer Sportwoche üblich ist, hatten wir viele Attraktionen inkludiert. Hochseilgarten und Mountain Cart sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam.
Ein toller Start ins neue Schuljahr!

Leon

Gedenkstätte Mauthausen

Am 20. Juni fuhren die 4. Klassen zur Gedenkstätte Mauthausen. Ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager erschüttert und macht betroffen.
Der Guide, Stefan erzählte uns vom Leben und Sterben im Lager und stellte uns die Frage: „Wie konnte es passieren, dass mitten in unserer Gesellschaft so viele Menschen verhaftet, eingesperrt und ermordet wurden?
(Von den 190 000 Gefangenen des KZ Mauthausen und seiner Außenlager kamen in sieben Jahren 90 000 Menschen zu Tode.)
Wie konnte das passieren?
Die beste Methode, um Menschen zu kontrollieren ist, dass man sie in Gruppen einteilt und gegeneinander ausspielt, darum passt auf, dass so etwas nie wieder passiert!“

Und das sagten unsere Schüler und Schülerinnen:

  • Man konnte sich fast nicht vorstellen, dass dort tausende Menschen ermordet wurden.
  • Ich fand es sehr arg, weil man dort total viel negative Schwingungen wahrnimmt.
  • Ich fand es voll anstrengend für die Seele, dort durchzugehen und zu wissen, was dort passiert ist.
  • Beim Durchgehen durch das KZ hatte ich ein ganz ungutes Gefühl.
  • Ich fand den Einblick interessant, wie die Menschen außerhalb des Lagers gelebt haben.
  • Man kann sich das gar nicht vorstellen, dass man vielleicht wo steht, wo jemand umgebracht wurde.
  • Ich finde es schlimm zu sehen, wozu Menschen in der Lage sind.
  • Es war interessant. Besonders zu hören, wie die Menschen gegeneinander aufgehetzt wurden.

Workshops als Ergänzung zum Aufklärungsunterricht

Workshops mit pädagogisch geschulten Referenten und Experten bereichern den Unterrichtsalltag und sorgen für eine willkommene Abwechslung.

Beim Burschenworkshop z. B. hieß es für die Knaben der 4. Klassen, auch einmal über ihre Gefühle zu sprechen.

Die Mädchen der 4. Klassen hatten die Chance, beim Workshop mit einer Hebamme Fragen zu den Themen Verhütung, Schwangerschaft und Geburt zu klären.

Vertieft und ergänzt wurde das Wissen in einem Workshop der Beratungsstelle BILY für die 3. und 4. Klassen. Biologische Fakten, Verhütung, Beziehung und Parnterschaft, Menstruationshygiene u. v. m. waren die Themen des 60-minütigen Vortrages. Anschließend wurde noch auf offene Fragen der Schülerinnen und Schüler eingegangen.

Wassertag der 4. Klassen

Am 3. Juni absolvierten die 4. Klassen einen von der Sparkasse organisierten Tag zum Themenbereich „Wasser“.
Im ersten Teil sahen die Kinder einen Film über die ungewöhnliche Reise eines Umweltaktivisten. Dieser paddelte auf seinem Stand up Paddle Board auf der Isar und der Donau 2500 km weit bis zum Schwarzen Meer, um auf die Wasserverschmutzung aufmerksam zu machen. Anschließend machten sich die Kinder zum Thema Wasser Gedanken und fertigten eine Zeichnung an.

Nach einigen gymnastischen Übungen durften die Kinder selbst das Paddel in die Hand nehmen und den Hartkirchner Badesee auf dem Stand up Board erkunden. Trotz des launigen Wetters und eines heftigen Regengusses erlebten die Burschen und Mädchen einen interessanten und lustigen Tag.

Hass im Netz – Vortrag

„Prävention gegen Hass im Netz“ stand vor Kurzem auf dem Stundenplan der 3. und 4. Klassen der MS Esternberg.

Rechtsanwalt Dr. Alexander Lison erklärte in seinem 30-minütigem Vortrag Begriffe aus dem Strafrecht bzw. Jugendstrafrecht und sprach über juristische Folgen und Konsequenzen strafbarer Handlungen wie Mobbing, Cybermobbing, Verleumdung, Beleidigung uvm.

Anschließend beantwortete Dr. Lison die vielen Fragen der Schüler*innen.

Ziel der Oberösterreichischen Rechtsanwaltskammer ist es, mit diesem Workshop die Jugendlichen zu sensibilisieren. Manche Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit online, doch auch Jugendliche können sich im Netz – gewollt oder ungewollt – strafbar machen.

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